Programm
Sa 29. März 2025
FaBe Klettergarten Balzers
Statt wie geplant in den Klettergarten Balzers zu gehen, haben wir unsere Tour aufgrund des schlechten Wetters in die Kletterhalle St.Gallen verlegt. Die Kinder staunten nicht schlecht über die Grösse der Halle. Besonders angetan hat es ihnen der Sicherhungsautomat “Toppas”. Das automatische Abseilen hat bei einigen für einen höheren Puls gesorgt. Bei der abschliessenden Boulderpartie brach ein richtiger Wettkampf aus. Herrlich, wie die Kinder die gleichen Stellen immer wieder geübt haben und wie sie einander Tips gaben. Fazit: Technik und Handhabung konnten wieder einmal geübt und verfeinert werden, wir sind bereit für die Outdoorsaison!! Dabei waren Grossenbachers, Hausers, Müllers, Brogers und Eggenschwilers.








Sa 22. März 2025
Ela-Rundtour
Auskunft, wie sich alles ergeben hat, wie die Stollen an den Fellen entfernt wurden, warum der Gipfel nicht ganz gemacht wurde, warum die Abfahrt Spass pur war und wie mitten in Arosa an einen Wasserfall gepinkelt werden kann, können die TeilnehmerInnen persönlich geben.
Teilnehmer: Philipp (TL), Iris, Ruth, Jürg, Reto, Stefan (Fotograf, darum nicht auf den Bildern abgelichtet)








Sa 8. März 2025
Sulzfluh (2817m.ü.M) / Dri Türm (2830m)
Skitourenwochenende Sulzfluh – Lindauer Hütte – Dri Türm
Sa 08. März bis So 09. März 2025
Dabei sind: Markus (TL), Regula (Gast SAC Rätia), Iris, Philipp, Reto, Stefan Wagler, Ruth, Jürg
Um 04.45h meldet sich der Wecker. Puh, muss das sein? Aber klar, wir werden es das ganze Wochenende über nie bereuen!
Von St. Margrethen bis Landquart sammelt sich unser Trüppchen im Zug, in freudiger Erwartung der anspruchsvollen Tour, welche Markus einige Tage vorher mit seinem Hund rekognosziert und uns mit ein paar wunderschönen Fotos gluschtig gemacht hat.
Etwa um 8 geht es in St. Antönien los, mangels Schnee und Bus am Anfang zu Fuss, klassisches „Einlaufen“ eben. Bei Partnun steigen wir direkt hoch zur Steilstufe Gemstritt, bei herrlichem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen, und weiter in steiler Spur durchs Gemschtobel zum Gipfel der Sulzfluh. Ein erstes Mal herrliches Panorama, doch auch etwas Wind, der uns nur kurz verweilen lässt. Jetzt sind wir gespannt, denn es geht durch das Nordcouloir „im Rachen“ diretissima hinunter. Immer steiler wird es, bis 45°, furchteinflössend. Es ist zwar harschig, aber nicht brüchig, so dass die Abfahrt gut zu machen ist. Nur die Wegfindung ist im felsigen Gelände nicht ganz einfach. Unten angekommen, fellen wir nochmals auf und laufen eine halbe Stunde hoch zur Lindauer Hütte, zum wohlverdienten Bier auf der sonnigen Terrasse. Was für eine schöne, wilde Berglandschaft hier, wie in den Dolomiten!
Die Lindauer Hütte ist frisch renoviert und wunderschön, und wir erhalten ein eigenes gemütliches Zimmer mit viel Platz. Markus darf sich als Führer sogar ins Zweier-Separée zurückziehen!
Nach langer Nacht gibt’s erst um 7 Uhr Frühstück, ein grosses Buffet, aber auch recht chaotisch, da alle endlich los wollen. Nachdem starker Föhn angesagt ist und es auch schon ziemliche Böen gab in der Nacht, sind wir skeptisch, ob sich alles wie geplant durchführen lässt. Wir steigen wieder steil hoch, am eindrücklichen Sporaturm vorbei und weiter zur Schlüsselstelle, die doch ziemlich heikel ist und wir Pickel und Steigeisen brauchen. Über einen weiteren harten Steilhang erklimmen wir den mittleren der Dri Türm. Erst hier hat es recht heftige Föhnböen, aber die Sonne scheint immer noch wunderbar und die Föhnlinsen am Himmel wirken als zusätzliche Dekoration.
Die Abfahrt durch das Sporentobel ist fantastisch, gleichmässige steile und harschige Hänge durch die Felstürme hindurch. Wir können uns kaum sattsehen! Statt nochmals von der Lindauer Hütte aufs Drusator hochzusteigen und dann südwärts Richtung St. Antönien abzufahren und –laufen, beschliessen wir, die Abfahrt auf der langen Schlittelpiste bis hinunter nach Latschau und zuletzt noch auf der Piste des Skigebiets Golm bis hinunter nach Vandans zu nehmen, so dass wir nur eine relativ kurze Strecke die Ski tragen müssen.
Mit dem Zug sind wir nun recht schnell wieder zu Hause, und Stefan lernt erst noch die komplizierten Billettautomaten der ÖBB kennen!
Es bleibt uns die Erinnerung an zwei wundervolle Tage mit einer tollen Gruppe in grandioser Landschaft – und ein gut gebräunter Kopf…
Ganz herzlichen Dank, Markus, für die ganze Organisation und kundige Führung!








Fr 7. März 2025
Hauptversammlung
7. März 2025: Bei der diesjährigen Hauptversammung im Restaurant Hecht in Widnau, waren etwa 50 Kamörlerinnen und Kamörler mit dabei. Im Laufe des Abend wurde nebst der ordentlichen Traktanden und der Würdigung diverser Jubilare die Statuten angepasst. Als Höhepunkt wurde Jean-Pierre Frey aus dem Vorstand verabschiedet. Während 12 Jahren war für das Clubheim und die Clubheimkasse zuständig. Herzlichen Dank für das grosse Engagement im Hägis. Seine Nachfolge tritt Manuela Langer an.



Do 6. März 2025
Skitour (Chörbschhorn) Cunggel 2413 m

So 2. März 2025
Büelenhorn 2806 m
Gut gelaunt starteten wir bei kaltem, aber schönem Wetter 8.00 Uhr Richtung Inneralpen.
Bis auf zwei kurze apere Stellen war die Strasse bis Inneralpe schneebedeckt.
Nach einer kurzen kalten Pause bei den Hütten Mäschenboda „schlechte Planung! Sonne kam dort erst 10 min. nach Weitermarsch“
Bis wir definitiv Sonnenschein geniessen durften verstrich eine weitere Stunde.
Endlich erreichte uns die Sonne auf den Büelen. Nach einer ausgedehnten Pause schlängeln wir weiter hoch zu Punkt 2764 und weiter zum Gipfel. Der kalte Wind zwang uns die Abfahrt ohne Mittagspause in Angriff zu nehmen.
Der obere Teil der Abfahrt war sehr „verfahren“ doch unterhalb des Mäschengrates fanden wir doch noch unverfahrenen Pulverschnee.
Bei den Hütten im Mäschenbode genossen wir dieses Mal an der Sonne und bei angenehmen Temperaturen die verdiente Mittagspause.
Auf der Fahrt zurück nach Monstein gab es bis auf eine Alpine Rettung eines abgestürzten Skis „Danke Stefan W.“ keine grösseren Probleme.
Bei Heidelbeerkuchen und Kaffee beendeten wir die gelungene Tour.
Schön wars! Herzlichen Dank an alle Teilnehmer.
Dabei waren: Iris Pfister, Mageli und Jürg Ender, Jörg Manz, Andreas Lässer, Thomas Hirt, Ueli Steiner, Stefan Wagler, Yves Gilliand, Stefan Lang, Reto von Allmen (TL)








So 16. Feb. 2025
Skitourenwoche Brunnital
Ruchenhüttli Brunnital und Lidernenhütte
Dabei waren: Markus, Philipp, Ruth, Renja, Ueli, Stefan, Reto und Iris
(vollständige Namen der Redaktion bekannt! 😉)
Infolge von Workload (Ruth, Philipp, Reto und Stefan) und schlimmen Blattern (Renja) findet die diesjährige Tourenwoche in zwei Schichten statt. Unser Tourenleiter Beni erliegt leider der Grippe. Philipp und Markus übernehmen die Tourenplanung für die ersten drei Tage im Brunnital und Reto, unser frischgebackener Skitourenleiter übernimmt die Führung im Lidernengebiet.
Sonntag, 16.02.2025
Um acht fahren wir (Philipp, Ruth, Renja, Ueli, Markus, Iris) los nach Unterschächen. Den Caddy können wir beim Langlaufzentrum stehenlassen und unsern reichhaltigen Proviant für drei Tage deponieren wir bei der Familie Arnold. Er wird uns mit dem Schneetöff hochgefahren. Das Brunnital sieht aus wie ein schmaler Schlitz. Gemächlich wandern wir der Hinter Schächen entlang auf dem Strässchen unter verschneiten Tannen die 500 hm hoch bis zum Ruchenhüttli (1515 m).
Unser Proviant ist schon da und der Hotpot frisch eingelassen und dementsprechend kalt. Nach dem Zvieri und vor dem Apéro legen wir ein paar Spuren in den Pulverschnee.
Das Ruchenhüttli bietet Platz für 14 Personen, doch im Winter erscheint es uns mit 6 ausgelastet. Da der Tiba gleichzeitig die Zentralheizung und den Hotpot heizt, müssen wir jeweils entscheiden zwischen einer warmen Stube oder einem heissen Bad…
Montag, 17.02.2025 Hoch Fulen (2506 m)
Um acht fahren wir die 100 hm hinunter zur kleinen Brücke und steigen dann das Griesstal hoch zum Hoch Fulen (2506 m). Wetter- und Schneeverhältnisse sind optimal. Für die Abfahrt wählen wir die Route über den Seewligrat und um das Schwarz Stöckli und das Wiss Stöckli herum und sind gegen 16 Uhr wieder beim Hüttli. Die Sonne ist leider schon hinter den Felsen verschwunden. Wir verzichten aufs Baden und heizen die Stube.
Dienstag, 18.02.2025 Gross Ruchen (3137 m)
Wieder ein Prachtstag und wieder starten wir die Tour bei der kleinen Brücke. Diesmal steigen wir die Ruchenchälen hoch auf den Ruchchälenpass (2611 m), ein wunderbarer und windgeschützter Aussichtsort. Die Spitzkehren zum Pass haben wir nicht gezählt. Unterhalb des Chanzeli ziehen wir weiter Richtung Skidepot unterhalb des Gipfels, es bläst ein eisiger Wind. Renja muss leider umkehren und Philipp begleitet sie.
Die letzten 70 ausgesetzten Höhenmeter erklimmen wir mit Steigeisen und Pickel und werden mit einer grandiosen Aussicht belohnt.
Markus hätte gerne auch noch den Chli Ruchen bestiegen und wäre dann nordwärts abgefahren. Den andern haben die 1800 hm gereicht und sie wollten sich den Pulverschnee durch die Ruchenchälen nicht entgehen lassen.
Mittwoch, 19.02.2025 Wäspen (2314 m)
Schwer bepackt steigen wir diesmal direkt vom Hüttli zum Wäspen. Der Bruchharsch beim Anstieg lässt Schlimmes befürchten für die Abfahrt, doch die Nordhänge sind immer noch pulvrig und wir schwingen hinunter bis Egghütte (1650 m). Der anschliessende Waldweg hinunter nach Chäsgadmeren (1160 m) ist wenig spassig, eng und steinig. Der Vorder Schächen entlang fahren wir dann gemächlich zurück nach Unterschächen und skaten auf der perfekten Laglaufpiste direkt zum Caddy.
Gemeinsam fahren wir nach Sisikon, wo uns Reto und Stefan in der Pizzeria Laterna erwarten. Ruth, Renja und Philipp machen sich von hier aus auf den Heimweg und der Rest der Truppe reist weiter nach Riemenstalden und mit dem altehrwürdigen Seilbähnchen hinauf zur Lidernenhütte.
Donnerstag, 20.02.2025: Chronenstock und Blüemberg
Ausgeschlafen und von einem guten Frühstück gestärkt starten wir um 08:10, leider bei etwas trübem Wetter von der Lidernenhütte in östlicher Richtung am Schmalstöckli vorbei, zwischen dem Schnürstock und dem Chli Chaiser Richtung Chronenstock. Unterhalb dessen machen wir Skidepot, montieren die Steigeisen und steigen durch eine Verschneidung auf das Plateau des Chronenstock. Punkt 11:00 werden die ersten Gipfelfotos geschossen.
Nach der Gipfelrast geht’s wieder runter zum Skidepot, unterhalb der Felsen des Chronenstockes am Punkt 2335 vorbei, hoch zu den Drahtseilen, die den Aufstieg zum Blüemberg mit aufgeschnallten Skiern erleichtern. Bei bedecktem Himmel geniessen wir um 12:00 die verdiente Mittagspause auf dem Blüemberg. Der bedeckte Himmel und die südwestliche warme Wetterströmung lassen den flockigen Pulverschnee, der in den letzten Tagen gefallen war, zu einem schweren Schneematsch zusammenfallen. Nur die besten Skifahrer haben teilweise Spass, an den klebrigen Schneeverhältnissen, sodass die Abfahrt herunter vom Blüemberg, über die Ruppertslaui, östlich vom Höreli, zum Goldplangg so richtig in die Oberschenkel geht. Nach einem kurzen Gegenanstieg von ca. 100 hm werden die Felle definitiv im Rucksack verstaut und mit wenig Schnee unter den Skiern erreichen wir die Talstation der Seilbahn Käppeliberg, die uns wieder zur Lidernenhütte transportiert.
Freitag, 21.02.2025: Rossstock und Chaiserstock
Nach einer klaren Nacht, die das Abstrahlen der Wärme aus der Schneedecke zuliess, starten wir wieder um ca. 08:00 in südlicher Richtung hoch zum Rossstock. Bei den letzten Spitzkehren werden doch noch Harscheisen montiert, die das Gehen auf dem festgefrorenen Schnee erleichtern. Ungefähr 50 m unterhalb des Gipfels machen wir Skidepot. Zu Fuss erreichen wir den etwas ausgesetzten Gipfel. Das Gipfelpflichtfoto wird geschossen, das Nüssli gegessen, der Farmerriegel verdrückt. Nach dem Abstieg vom Gipfel erreichen wir schon die Kette, die uns den Abstieg über die sehr steilen Felsen herunter zur Rosslücke erleichtert. In einem wilden, abenteuerlichen Durcheinander an Richtungswechseln erreichen wir bald die lange Traverse, die uns zum Chaisertor führt. Mit Pickel bewaffnet nehmen wir die lustigen Kletterpassagen des Grates, der uns zum Chaiserstock führt, unter die Füsse. Bei der Gipfelrast bei Sonnenschein und Windstille geniessen wir das zweite Nüssli und einen weiteren Riegel! Um den Abstieg wieder herunter zum Chaisertor etwas sicherer zu gestalten, werden jetzt doch noch Steigeisen montiert. Die steile aber geile Nordostabfahrt über die 40° Hänge wird ohne Probleme gemeistert. Unterhalb von 2200 müM gibt es endlich den lang ersehnten Bruchharst. Nach einer langen Traverse in westlicher Richtung erreichen wir um ca. 14:00 die Lidernenhütte.
zu den Bildern Montag bis Mittwoch geht's hier
zu den Bilden Donnerstag: Chronenstock und Blüemberg geht's hier
zu den Bildern Freitag: Rossstock und Chaiserstock geht's hier

Sa 15. Feb. 2025
Spitzmeilen 2501 m
Um langen Wartezeiten beim Anstehen für die Heidi Wanderkarte, die uns vom Tannenboden zum Maschkenkamm bringen sollte, entgegenzuwirken, war der Treffpunkt früh auf 06:45 beim Kreisel Diepoldsau angesetzt. Doch entgegen allem guten Willen, hatten Tausende die gleiche Idee.
Nachdem endlich ein Platz in der Maschgenkamm- Gondel ergattert wurde, gings elektrisch hoch, dann mit den Skiern der Piste entlang hinunter zur Plattis Ebene. Mühsam, im Schlittschuh- und «Treppelischritt» erreichten wir den Punkt 1836. Von da an ging es endlich etwas eleganter zur Alp Fursch. Nach dem Anfellen war der Stress vom Skigebiet und den Bergbahnen vergessen. Obwohl im Gebiet 30 cm Neuschnee gefallen waren, und wir so ziemlich die ersten auf Tour, war die Route zur Spitzmeilenhütte bereits mit einem Rattrack gespurt, die wir gerne nahmen.
Auf halbem Weg schwenkten wir den Kurs zum Schönegg-Grat. Diesen ging es dann steil hoch, südseitig wurde der Schnee bald faul und die angesagten mächtigen Triebschneeansammlungen waren nicht mehr erkennbar. Am Ende des Schönegg-Grates stellte ich fest, dass sehr viel Schnee im Couloir lag und der Triebschnee sich noch nicht genügend verfestigt hatte. Aus diesem Grund entschloss ich, auf das Gipfelglück zu verzichten.
Stattdessen wurden wir mit traumhaftem und ungebundenem Pulverschnee in der sehr steilen Nordabfahrt belohnt.
Verhältisse: Lawinengefahr erheblich 3= (Trieb- und Neuschnee)
Wetter: Sonne pur
Wind: schwach
Temperatur: im Schatten sehr kalt
Mit dabei waren: Jörg, Jürg (Fotograf), Magali, Rahel, Stephan, Andreas, Yves, Stefan (TL)








So 2. Feb. 2025
Hasenflüeli 2412m
Der ursprüngliche Plan wäre eigentlich der Guggernüll oberhalb Splügen gewesen. Zuerst gab es dort gar keinen und dann zu viel Schnee, sodass die Lawinengefahr im oberen 3+ stand. Aus verlässlichen Quellen wurde auch noch berichtet, dass dort nur harter windgepresster Schnee vorhanden sei.
Diese ungünstigen Verhältnisse verleitete den Tourenleiter zur spontanen Planänderung und es wurde wieder einmal mehr das beliebte Hasenflüeli als Tourenziel definiert.
Bei prächtigem Wetter, Windstille auf dem Gipfel und etwas Pulverschnee in der Abfahrt wurde diese Tour zum Genuss!
Sonntag 02.02.2025
- 06:45 Treffpunkt Kreisel D’sau
- 08:00 Start der Skitour in St. Antönien
- 11:20 Gipfelglück
- 13:20 Bierglück im Restaurant
- 14:50 Zäher Kolonen Verkehr bei Landquart
Mit dabei waren: Jürg, Magali, Reto, Lea, Moritz, Rosmarie, Ueli, Yves, Andi, Stefan (TL)








Sa 25. Jan. 2025
Skitour Fanenstock 2'237 m.ü.M.
Die letzten 48h vor der geplanten Skitour auf den Fanenstock haben die Ausgangslage komplett verändert. Durch steigende Temperaturen, Regen und im Anschluss ein starker Föhn war der unterste Bereich der Tour komplett aper. Für den Samstag war nach wie vor ein starker Föhn und hohe Temperaturen in den Tälern vorausgesagt. So wurde am Vorabend entschieden, dass wir von Elm Richtung Skihütte Obererbs und danach Richtung Rotstogg aufsteigen. Insbesondere der untere Teil bis zur Skihütte ist weniger der Sonne ausgesetzt als der Fanenstock und es konnte damit gerechnet werden, dass noch mehr Schnee liegt.
So versammelten sich Magali, Andi, Iris, Philipp, Lea, Reto, Andrea und Matthias um 08:30 in Elm, Büelstafel. Die Windfahnen an den umliegenden Bergen bestätigten die Vorhersage. Abgesehen von zwei kleinen aperen Stellen konnten wir aber problemlos mit den Skis aufsteigen und erreichten nach guten Gesprächen die Skihütte Obererbs. Über Hanegg stiegen wir nun steiler Richtung Rotstogg und kamen in den Genuss der Sonne. Entgegen der Erwartung blieb uns der starke Wind erspart. Kurz unterhalb vom Rotstogg war das Wohlbefinden der Gruppe nach wie vor Bestens und wir zogen noch weiter in der Spur Richtung Gross Kärpf. Auf einem Vorgipfel unweit von Punkt 2515 wurden die Felle abgezogen, bevor wir in teils hartem, teils nassem, teils windgepressten und teils sulzig-spassigem Schnee unsere Schwünge bis zur Skihütte zogen. Kaffee und Kuchen liessen wir selbstverständlich nicht aus und fuhren danach auf dem Schlittelweg zurück nach Elm. In Erinnerung bleibt eine gelungene Tour, die wir auf Grund der Vorhersage und den Windzeichen in der Umgebung nicht so angenehm erwartet hatten.








Sa 18. Jan. 2025
Skitour Höchst 2024m.ü.M.
Skitour Höchst
Wir nahmen es etwas gemütlicher und starteten ein Stunde später als geplant. Über der Nebelgrenze blauer Himmel, der Start erfolgte im Schatten bei der Höhi oberhalbe des Voralpsees. Da es relativ wenig Schnee hatte, mussten wir im Aufstieg durch den Wald bis zun Nausner Untersess die Skier ca 20 Min. tragen. Dann ging es relativ sanft aber mit einem kalten Wind zum Nausner Obersess. Nach einer kurzen Pause waren dann die restlichen 400 Hm bei Sonnenschein und wenig Wind sehr angenehm. Auf dem Gipfel windstill und wunderbare Aussicht. Die Abfahrt war trotz wenig Schnee erstaunlich gut. Am Schluss der gemütliche Besuch im sonnigen Skihaus Gamperfin.
Mit dabei waren Magali und Jürg Ender, Rosmarie und Merätz Lauwiner, Thomas Hirt, Iris Pfister, Julia Schnider, Andreas Zäch, Ueli Steiner und Markus Thöny (TL)








Sa 11. Jan. 2025
Skitour Schilt 2'299 m.ü.M.
Nach einer mehrtägigen Warmwetterperiode und dem gerade noch rechtzeitig erhaltenen Neuschnee waren wir gespannt auf die Bedingungen am Schilt - Ein Klassiker im Glanerland in abwechslungsreichem Gelände, der aber auch oft begangen wird. Die Tendenz in der Wetterprognose war jedoch vielversprechend.
Jürg, Magali, Jörg, Iris, Hans und Matthias starteten ab dem Parkplatz Steinböden nur leicht oberhalb der Nebeldecke. Obwohl der Skilift nach einer mehrtägigen Pause den Betrieb wieder aufgenommen hat, entschieden wir uns für den physischen Aufstieg via Naturfreundehaus Fronalp. Bereits vor dem Färiboden kamen wir in den Genuss der ersten Sonnenstrahlen. Angesichts der kalten Temperaturen ein wohliges Gefühl. Die Triebschneeansammlungen konnten gut umgangen werden und waren auch weniger zahlreich als erwartet und so standen wir nach etwas über 3h Marschzeit auf dem Gipfel.
Der Pulverschnee auf einer soliden Unterlage sorgte für eine phantastische Abfahrt über das coupierte Gelände mit seinen schönen Hängen. Einzelne Nebelfelder kamen vom Tal her wieder hoch und gerade rechtzeitig erreichten wir das Naturfreundehaus, um die Tour bei einem heissen Getränk abzuschliessen.
Danke allen Teilnehmern und Jürg für die Fotos.








So 5. Jan. 2025
Lawinenkurs
5. Januar - Das Wetter zeigte sich von seiner unangenehmen Seite. Regen bis auf etwa 2000 MüM. Aus diesem Grund entschieden wir uns, den Lawinenkurs oberhalb der Schneefallgrenze durchzuführen. Als Kursort wählten wir die Wangs Pizol-Bergstation auf 2222 MüM.
Die Lawinengefahrenstufe war "Erheblich" (3=) in allen Expositionen über 2000m, dennoch fanden sich 29 gutgelaunte Teilnehmer ein. Perfekte Voraussetzungen für einen lehrreichen Lawinenkurs des SAC Kamor.
Mit der Bahn fuhren wir hoch, in der Hoffnung auf Schneetreiben statt Regen. Zunächst versammelten wir uns in der warmen Stube der Pizolhütte, wo der Theorieteil stattfand. Unter der Leitung von Beni, Lüzza, Rouven, Jürg und Philipp begaben wir uns anschliessend ins nasse Wetter. In verschiedenen Gruppen erlernten wir den Umgang mit den LVS-Geräten. Selbstverständlich durfte die obligatorische Abschlussübung nicht fehlen. Dabei wurden auch die Sondierung und das Ausgraben der Lawinenverschütteten intensiv geübt.
Der Kurs bot eine umfassende Schulung, deckte verschiedene Aspekte der Lawinensicherheit ab und trug massgeblich zur Verbesserung unserer Kenntnisse bei. Ein herzliches Dankeschön an alle Tourenleiter für eure hervorragende Arbeit!








Di 31. Dez. 2024
Clubheimsilvester
Schon fast traditionell fanden sich die Teilnehmer am Vortag im Clubheim ein. Nachdem der Parkplatz freigeschaufelt und das Haus eingerichtet war, machten wir uns auf einen kleinen Abendspaziergang und legten einen Einkehrhalt im GADE ein.
An Silvester unternahmen wir eine kleine Skitour auf den Gulme bei herrlichem Wetter (Sonne, Schnee und Schnaufen inklusive). Wieder im Clubheim angekommen, bereiteten wir unser Silvestermenü vor. Unser «Gourmetkoch» Jörg fand sich in der neuen Küche bestens zurecht und zauberte uns seine legendären Pizzoccheri auf den Tisch – fast schon ein Michelin-Stern wert! Ein gemütlicher Abend fand seinen Ausklang draussen am Feuer.
Am Neujahrstag konnten sich einige nicht zurückhalten, gingen kurzentschlossen auf die Piste und genossen die Möglichkeit, wieder einmal mit den Skiern direkt bis vor das Clubheim zu fahren!
Silvestergäste waren: Jörg, Jürg, Magali, Manuela und Zepp.








Sa 23. Nov. 2024
Gemspfeffer
23.11.2024 – 24.11.2024
Wir danken Jürg und Magali für die grosszügie Spende des delikaten Gemspfeffers den
Edit, Tanja, Manuela, Zepp, Thomas B. aus S, Thomas O aus K., Yves, Patrick, Markus, Rosmarie, Moritz, Astrid und Stefan sehr genossen haben
In einer Winterlandschaft, frisch und klar,
Wo der Schnee glitzert, wunderbar,
Die Berge erstrahlen im weißen Kleid,
Ein Ort der Freude, der uns vereint.
Gemspfeffer duftet, so zart und fein,
Ein Festmahl für Freunde, so soll es sein.
Mit einem Glas Wein, so rot und voll,
Stoßen wir an, die Stimmung ist toll.
Im Clubheim des SAC, da schlafen wir ein,
Die Nacht ist gemütlich, die Träume sind rein.
Die Sterne am Himmel, sie funkeln so hell,
Ein Wintertraum, wie ein Märchen erzählt.
Am nächsten Morgen, die Sonne erwacht,
Ein neuer Tag bringt uns neue Pracht.
Einige schnappen die Schneeschuhe schnell,
Durch den glitzernden Wald, da wird alles hell.
Die anderen schnappen die Skier, bereit,
Für die Abfahrt ins Tal, voller Heiterkeit.
Die Pisten so weich, der Schnee wie ein Traum,
Wir genießen die Freiheit, im weißen Raum.
So endet das Wochenende, voller Glück,
Mit Freunden zusammen, ein schönes Stück.
Ein Hoch auf den Winter, die Freude, das Spiel,
In der verschneiten Landschaft, da leben wir viel!
u.s.w. bla bla bla :-)








So 20. Okt. 2024
bekannte unbekannte Grate
Da der Wetterbericht auf Sonntag bestes Herbstwetter vorausgesagt hatte, ist die Tour kurzfristig auf den Sonntag verschoben worden. Zu viert starteten wir in Gurtis um den Grat von den Hohe Köpfen bis zur Gurtisspitze zu begehen (wegen dem Sonnstand im Uhrzeigersinn). Der erste Verpflegungshalt gab es erst oberhalb der Galinaalpe, als uns das zweite mal die Sonnenstrahlen kitzelten. Danach über die Hohe Köpfe, alles mal mehr, mal weniger dem Grat entlang über Spitztälespitze zur Gurtisspitze. Nach 8 Stunden und 1500 Hm erreichten wir wieder das Auto.








So 29. Sept. 2024
Clubheimputz
Der diesjährige Clubheim-Putz stand ganz im Zeichen der neuen Küche. Es wurde eingeräumt, abgestaubt, geputzt und entsorgt. Dank des Einsatzes aller Helfer erstrahlt die Küche nun in ihrem vollen Glanz.
Einige Kleinigkeiten müssen zwar noch erledigt werden, aber das Gesamtergebnis kann sich sehen lassen – ein gelungenes Werk. Besonders feierlich wurde die Küche von unserem „Clubheimvater“ Jean-Pierre persönlich eingeweiht. Das anschliessende gemeinsame Essen war, wie erwartet, hervorragend und der perfekte Abschluss eines arbeitsreichen Tages.
Eine besondere Begegnung ereignete sich zufällig, als der ehemalige „Klubheimwart“ Ernst Tobler (1975–1978) mit seinen Söhnen Guido und Stefan vor der Hütte stand. Ein Moment voller Erinnerungen und Geschichten, der den Tag noch unvergesslicher machten.
Ein herzliches Dankeschön an alle fleissigen Helfer:
Sandra, Magali, Jürg, Petra, Daniel, Cornelia, Heinz, Annelies, Daniela, Fabian, Monika, Rosmarie, Rita, Jean-Pierre, Manuela, Zepp (TL)








Sa 21. Sept. 2024
Weekend am Klöntalersee
Ersatztour:
Tanja und Edith reisen bereits Freitagmittag im Camping Carrera an, um einen guten Platz für die 3 Fahrzeuge in Beschlag zu nehmen. Dieser ist schnell gefunden: direkt neben einer Feuerstelle, die einen reichlichen Holzvorrat aufweist…. jetzt noch.Gegen 18 Uhr treffen Mageli und Jürg ein. Es wird ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer.
Samstag: Pünktlich wartet die Gruppe auf das Postauto. Es kommt auch; doch aus sprachlichem Missverständnis (Dialekt), fährt das Postauto ohne SAC Kamörler weiter. Flexibel, wie die Gruppe ist, werden die Wanderschuhe enger geschnürt und es geht zu Fuss los. Wir wandern hinab in die beeindruckende Rheinschlucht, auch bekannt als „Schweizer Grand Canyon“. Am Fluss machen wir immer wieder Pausen, um das Farbenspiel zwischen Wasser, Wäldern, Steinen, Sand und Felsen zu bestaunen. Nach der Brücke über den Rhein nehmen wir den Gegenanstich zur Aussichtsplattform Il Spir in Angriff. Der Weg hinauf fordert uns ein wenig. Grund: Hunger und die steigende Wärme. Aber die Aussicht, die uns oben erwartet, macht alle Mühen vergessen. Von der Plattform aus bietet sich ein spektakulärer Blick über die Rheinschlucht. Edith und SAC-Reisen haben es in sich: Zum dritten Mal hintereinander wird sie ausgebremst durch Strassensperrungen. Grund: Regionale Sportanlässe. So muss die Gruppe wieder flexibel sein und vor allem schnell. Damit wir das Postauto bei Laax Post erreichen. In Laax angekommen bleibt noch Zeit für Enders die letzten nötigen Einkäufe zu erledigen und für Tanja und Edith ein feines Glace zu geniessen.10 Minuten vor Eintreffen des Postautos, stellen wir fest, dass für unseren Kurs zwingend eine Reservation nötig ist. Nach bangen Minuten, in dem der Chauffeur die Reservationen überprüft, nimmt er uns mit und so können wir die Fahrt im Cabrio- Postauto beim Fahrtwind geniessen, das uns sogar bis vor den Camping chauffiert. In der Zwischenzeit sind Manuela und Christoph eingetroffen. Endlich ist Aperozeit. Am Abend sitzen wir gemeinsam am Lagerfeuer, lassen den Tag Revue passieren und geniessen die gemütliche Atmosphäre. Das Knistern des Feuers und der klare Sternenhimmel sind der perfekte Abschluss eines schönen Tages. Wir freuen uns schon auf die morgige Tour, die wir gemeinsam geplant haben.
Sonntag: Nach einer ruhigen Nacht starten wir um 8:45 Uhr. Wir haben uns für die Tour auf den Schlüechtli entschieden. Nach gut 9 km und 1‘400 hm geniessen wir die Aussicht. Leider hängen die Wolken etwas tief, so dass wir einige Gipfel nur erahnen können. Beim Rückweg geht es noch ins Beizli Düre Ast, wo wir von der Wirtin einiges über den regionalen Tratsch erfahren. Zurück beim Camping geniessen wir die warme Dusche und den Abschiedstrunk, bevor wir uns auf den Heimweg machen. Enders bleiben noch eine Nacht, da sie lieber dem Stau aus dem Wege gehen.
Teilnehmer: Magali, Jürg, Manuela, Christoph, Tanja, Edith (Tourenleiterin und Schreiberin).








So 15. Sept. 2024
III. Kreuzberg Südrippli (Ersatztour)
Eigentlich wollten wir am 15. September auf den III. Kreuzberg klettern. Nachdem dieser schneeweiss war, entschieden wir uns für eine Alternative unterhalb der Schneegrenze. Von Fläsch aus stiegen wir bei kühlem und meist sonnigem Herbstwetter über den steilen «Leiterliweg» auf den Ragitzer Spitz und wieder zurück nach Fläsch. Eine wunderbare Rundtour! Und in Fläsch genossen wir in Ernas Törkeli zum Abschluss lokale Köstlichkeiten. Dabei waren Familie Blatter mit Simon, Julia, Barbara und Joel, und Familie Eggenschwiler mit Beda, Ueli, Sandra und Harry.








Sa 14. Sept. 2024
Westkante Löwenzähne
Wer wagt, gewinnt. Das Wetter für das Wochenende sah nicht vielversprechend aus, Schnee bis in die Niederungen und viel Niederschlag, am Sonntag ein Zwischenhoch. So beschlossen wir, die Löwenzahnüberschreitung von Samstag auf Sonntag zu verschieben. Glücklicherweise konnten alle angemeldeten Teilnehmer auch am Sonntag teilnehmen.
Von der Schuttannen wanderten wir R. Löwenzähne. Es war noch neblig und der Wald sehr feucht.
Nach der ersten Seillänge waren die Hände wieder aufgetaut und auch der Fels wurde trockener, wir kletterten den allseits schönen Klassiker. Alles lief wie am «Schnürchen» und wir konnten die Tour mit der tollen Kameradschaft geniessen. Mit dabei waren Rosmarie, Hanna, Sabi, Moritz, Yves und Petra.







Sa 7. Sept. 2024
Gross Schärhorn 3295 müM (ÖV-Tour)
Teilnehmer:
- Edith Hasler
- Maria Putintseva
- Tina Stöckl
- Renia Lauwiner
- Ruth Thut
- Jürg Thut
- Noah Vogt
- Dominik Thurnherr
Tag 1: Da der Klausenpass wegen eines Veloevents gesperrt war, mussten wir unsere ursprüngliche Planung umdisponieren und reisten mit dem Auto an. Abfahrt war um 7:30 Uhr vom Autobahnparkplatz in Widnau. Um 9:40 Uhr erreichten wir den Klausenpass, wo Edith bemerkte, dass sie ihre Steigeisen vergessen hatte.
Während die restliche Gruppe die Wanderung zum Iswändli startete, ließ Edith sich ihre Steigeisen auf den Klausenpass nachbringen. Noah wartete vor dem Eiswändli auf Edith, während der Rest der Gruppe über das Chammlijoch auf den Hüfifirn weiterging und sich in Richtung Planurahütte bewegte. Vor der Hütte bestaunten wir einen beeindruckenden Windkolk, bevor wir schließlich um 15:30 Uhr in der Planurahütte ankamen. Dort genossen wir Kuchen und Bier. Edith und Noah, die fast im Eilschritt unterwegs waren, kamen nur wenig später an. Das Wetter war den ganzen Tag über herrlich.
Tag 2: Nach einem guten Frühstück um 5:00 Uhr starteten wir um 5:30 Uhr unsere Tour. Die morgendliche Dunkelheit auf dem Hüfifirn schuf eine stimmungsvolle Atmosphäre, während wir uns in Richtung Chammlihörner bewegten. Um 8:00 Uhr erreichten wir den Einstieg auf den Grat zum Groß Schärhorn. Das Wetter war inzwischen bewölkt und windig.
Der Aufstieg auf den Grat war aufgrund starker Windböen, die uns mehrmals fast umgeworfen hätten, äußerst anspruchsvoll. Oben angekommen, war der Wind so heftig, dass wir uns entschieden, auf den Gipfel zu verzichten. Um 9:00 Uhr waren wir wieder am Einstieg und legten eine kurze Verpflegungspause ein.
Anschließend brachen wir in Richtung Chammlijoch auf. Unterwegs gab es noch eine kurze Eiskletterpartie an einer großen Spalte. Um 11:00 Uhr erreichten wir das Chammlijoch, während der Regen mittlerweile eingesetzt hatte. Der Abstieg zum Klausenpass gestaltete sich aufgrund des starken Regens ziemlich unangenehm, und wir kamen triefend nass um 12:00 Uhr am Pass an.
Da der Pass noch bis 16:00 Uhr gesperrt war, kehrten wir in ein Hotel ein und nahmen ein wohlverdientes Mittagessen zu uns. Um 16:00 Uhr fuhren wir schließlich nach Widnau zurück und kamen um 18:00 Uhr dort an.







Sa 31. Aug. 2024
Piz Kesch 3418 müM
Samstag, 31.08.2024 Hüttenzustieg
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Um 09:30 trafen wir uns beim Parkplatz Aegeten Widnau, um die lange Reise nach Bergün Cants in Angriff zu nehmen. Die Wanderung in die Kesch Hütte verlief ohne grosse Zwischenfälle. Oben bei der Hütte angekommen wurden zuerst die komplizierten Anseiltechniken und Knoten für den Ernstfall auf dem Gletscher und am Fels geübt, bevor es dann endlich zum wohlverdienten Bier ging.
Sonntag, 01.09.2024 Gipfeltag
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Eigentlich war’s nichts Besonderes:
- 05:00 Tagwache
- 06:00 Abmarsch
- 09:15 Gipfel
- 13:00 Hütte
- 15:00 Parkplatz
ausser, dass der Gletscher absolut blank, die Route im Fels wegen den roten Markierungen gut zu finden, das Wetter auf dem Gipfel top war und bei den letzten 30 min vor dem Parkplatz «ä Schprützli geh hät» und wären da dem Tourenleiter nicht zwei fatale Fehler unterlaufen: Man plant ja eine Tour bis ins letzte Detail, nur dass am Sonntag, am Tag der Heimfahrt, der Albulapass wegen einem SlowUp gesperrt war, ist dem Tourenleiter beim Planen untergegangen. Und so waren wir gezwungen im Kurhaus Bergün bei Bier und Pommes Chips die Zeit zu vertreiben. Nebenbei wurde die Zeit aber auch genutzt, um den folgenden Tourenbericht zu schreiben:
Mit dabei waren: Stefan (TL+SF1), Moritz + Rosmarie, Edith (SF2), Manuela + Zepp, Ueli (SF3) mit Lin
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Tourenbericht: Besteigung des Piz Kesch mit dem SAC Kamor
Datum: Samstag und Sonntag
Teilnehmer: 8 Personen, SAC Kamor
Samstag: Aufstieg zur Keschhütte
Am Samstagmorgen starteten wir unsere Tour bei schönem Wetter und optimalen Bedingungen. Unsere Gruppe, bestehend aus acht Mitgliedern des SAC Kamor, traf sich am vereinbarten Parkplatz, wo wir unsere Ausrüstung noch einmal überprüften. Gut vorbereitet und motiviert machten wir uns auf den Weg zur Keschhütte.
Der Aufstieg zur Hütte verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Der Weg führte uns durch abwechslungsreiche Landschaften mit Blick auf beeindruckende Gipfel und Gletscher. Nach etwa drei Stunden erreichten wir die auf 2.625 m gelegene Keschhütte, wo wir freundlich empfangen wurden. Dort stärkten wir uns und genossen die herrliche Aussicht. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung, und einige von uns nutzten die Gelegenheit für eine kurze Erkundung der Umgebung.
Sonntag: Besteigung des Piz Kesch
Am Sonntag brachen wir früh auf, um den Gipfel des Piz Kesch zu erklimmen. Nach einem kräftigen Frühstück und letzter Überprüfung unserer Ausrüstung starteten wir in Richtung Gletscher.
Der Aufstieg über den Gletscher erforderte Konzentration und Teamarbeit, doch die Bedingungen waren günstig, und wir kamen gut voran. Nach etwa 3,5 Stunden erreichten wir den Gipfel des Piz Kesch auf 3.417 m. Oben angekommen, wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt, die den anstrengenden Aufstieg mehr als wettmachte.
Nach einer kurzen Rast und dem obligatorischen Gipfelfoto machten wir uns an den Abstieg. Der Rückweg war zwar weniger anstrengend, jedoch forderte er aufgrund der Länge von fünf Stunden unsere gesamte Kondition. Über Gletscher und Geröllfelder ging es zurück zum Parkplatz. Die Gruppe blieb auch auf dem Rückweg konzentriert und kam sicher wieder im Tal an.
Fazit
Die Tour auf den Piz Kesch war ein großartiges Erlebnis, das uns als Gruppe nähergebracht und unser Bergsteigerkönnen gefordert hat. Die Kombination aus Gletscher- und Felskletterei machte diese Tour besonders abwechslungsreich. Alle Teilnehmer kehrten gesund und zufrieden zurück, und wir freuen uns bereits auf die nächste gemeinsame Tour.








Sa 24. Aug. 2024
Alps Epic Trail Davos
24.08.2024 Tourenbericht Epic Trail
Route 42km, 900Hm, 2400 Abwerts-Hm ;)
Dieses Jahr hat es endlich geklappt und wir konnten bei traumhaftem Wetter den Epic Trail in Davos in Angriff nehmen. Voller Motivation starteten wir bereits mit einer felsdurchsetzten Abfahrt vom Jakobshorn ins Sertig Dörfli. Von dort ging es streng bergauf Richtung Bergstation Rinerhorn – mussten regelrecht den Eierschwämmli ausweichen ;). Nach einem wohlverdienten Mittagessen in Monstein trampten wir über stark abfallendes Gelände auf den Jenisberg. Die abschliessende Abfahrt führte uns bei den Viadukten vorbei nach Filisur.
Die Tour war herausfordernd, aber unglaublich lohnend. Technische Passagen, atemberaubende Landschaften und lange Singletrails machten die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Trail verlangte viel von uns ab, belohnte uns jedoch mit grandiosen Abfahrten und beeindruckenden Panoramen.
Der Epic Trail ist eine klare Empfehlung und war definitiv ein Highlight unserer Biking-Saison!
TN: Reto Zoller, Markus Thöny, Patrik Töngi, Sven Eicher, Mario Sieber (TL)








Sa 17. Aug. 2024
Schwarze Hörner 2601m
Da der Wetterbercht sehr wankelmütig war, wurde das Tourenziel kurzfristig umgeändert von “Schwarze Hörner” in “Margelkopf von hinten”. Beim Start in dichtem Nebel war der Einstieg in den Wanderweg schon fast eine Herausforderung :-). Zum Aufwärmen mal 200Hm runter und dann mit vollem Anlauf rauf zum Skihaus am Grabser Berg. Dort kurz den Schirm geöffnet, einfach zum Schauen ob er taugt, und weiter z.T. im Nebel die Gampernei hoch. Dann anfangs weglos, danach etwas markiert über den Nordgrat auf den Margelkopf. Zurück über Glanna und wieder weglos über Farnboden zum Buchser Berg. Unterwegs hatten wir noch Zeit zum Eierschwämmli sammeln.








Fr 9. Aug. 2024
Weissmies 4017 m + Dri Horlini (ÖV-Tour)
09.08.2024 Hüttenzustieg
Per SBB ging’s um 06:06 von Heerbrugg via St.Gallen, Zürich, Bern, Visp nach Saas Almagell. Die ersten 220 hm liessen wir uns per Sessellift nach Fruggstalden in die Höhe tragen. Der anschliessende Hüttenzustieg über den Erlebnisweg via Almagelleralp war kurzweilig und heiss. Nach ca. 3h sassen wir auf der Terrasse der Almageller Hütte bei einem erfrischenden Kaltgetränk mit isotonischer Wirkung. Nach einer kurzen Verschnaufpause übten wir auf der Wiese vor der Hütte Spaltenrettung und die diversen Arten des Flaschenzuges.
10.08.2024 Klettern, Überschreitung der Dri Horlini von Südwest nach Nordost (ZS)
In 3 Seilschaften stellten wir uns dem Abendteuer der legendären Route, die im Führer mit dem Schwierigkeitsgrad 4a (ZS) ausgeschrieben ist. Diese Route musste absolut clean geklettert werden, sowie auch die Stände mussten mit Bandschlingen, Repschnüren und Friends immer selbst gesetzt werden. Roger übernahm die Führung bei diesem spektakulären Unternehmen mit viel Tiefblick!
11.08.2024 Gipfeltag Weissmies mit Überschreitung nach Hohsaas
Die Hütte war maximal ausgebucht, was beim Frühstückfutterfassen um 04:00 zu sehr langen Warteschlangen führte. Unsere Tour startete um 04:30 über den Blau Weiss markierten Wanderweg Richtung Zwischbergenpass hinauf zum Punkt 3286. Danach verliessen wir den Grat und wanderten östlich von diesem, teilweise über Schneefelder, hinauf auf 3477 müM, wo wir uns anseilten. Roger mit Renia an der Spitze, gefolgt von Stefan und Edith. Das jüngste und stärkste Team mit Elia und Dominik bildete die Besenseilschaft. In angenehmer Kraxlerei über den SSE- Gart erreichten wir den Gipfel um 09:30!
Nach einer ausgedehnten Gipfelrast bei Windstille und angenehmen Temperaturen, machten wir uns zum Abstieg über den Triftgletscher nach Hohsaas auf. Der Gletscher war noch in einem sehr guten Zustand. Nur ganz oben in der Gipfelregion gab’s etwas Eis für die Steigeisen, gegen unten mussten einige Spalten gequert werden, aber im Großen und Ganzen war der Abstieg über den Triftgletscher eine easy Sache!
Per Gondelbahn gings dann hinunter nach Saas-Grund und per SBB Richtung Heimat. Um 17:52 erreichten wir Heerbrugg.
Mit dabei waren: Roger (TL), Stefan (TL), Edith, Renia, Elia, Dominik, Ueli.








So 16. Jun. 2024
Rund um die Fideriser Heuberge
Tourenänderung: Via Leiter zum Gonzen
Dabei waren: Anna (TL), Roman, Tanja, Marcel (LAV Liechtenstein), Edith (Schreibkraft)
Da drei von fünf Personen noch nie auf dem Gonzen waren, wurde die Tour kurzerhand geändert 😊. Warum weit fahren, wenn das Schöne so nahe liegt und die Wetterprognosen dafür auch besser stehen. Wir starten im Wald etwas oberhalb vom Bergwerk Gonzen. Obwohl es Nebel hat, haben wir angehnehme Temperaturen für den Aufstieg. Kurz vor dem Einstieg zum gesicherten Steg, der zu den Leitern führt, werden wir fast von einer talwärts springenden Gämse überrannt. Aufgeschreckt und ab jetzt sicher wach geht’s Sprosse um Sprosse höher für uns – nicht für die Gämse. Leider ohne Aussicht, da wir uns immer noch im Nebel bewegen. Weiter geht es durch übernasse und steile Kuhweiden (ich sage nur Megamatsch ☹) durch Lawinenverbauungen dem Gipfel entgegen. Ab und zu lässt sich die Sonne sehen. Kurz vor 11 Uhr erreichen wir den Gipfel immer noch im Nebel ☹. Trotz der frühen Zeit wird gefuttert in der Hoffnung, dass sich der Nebel auflöst. Das Warten hat sich gelohnt. Nach wiederholten Beschwerden über die fehlende Aussicht und zu wenig Sonne, verdünnisiert sich der Nebel eingeschnappt. Der Abstieg erfolgt über das Bergrestaurant Gonzen, das zur Zeit im Neubau ist und wir daher in einer mega schönen Ersatzhütte unsere Erfrischung einnehmen.
Danke für die Tourenleiterin für diese abwechslungsreiche und schöne Tour 😊.







Fr 14. Jun. 2024
Grillplausch
14.06.2024
Ca. 40 Kamörlerinnen und Kamörler trafen sich beim Stadel des Ornithologischen Vereins im Schossenriet in Berneck zum Grillplausch. Bei Wurst Bier und Wein, grosszügig spendiert von unserer Sektion, fanden unter sternenklarem Himmel -das war wohl eine Wetterstörung im Dauertief des Junis- interessante Diskussionen und Lustige Gespräche statt.
Abgerundet wurde der Abend durch ein sehr reichhaltiges, delikates Dessertbuffet, liebevoll zubereitet von talentierten ZuckerbäckerInnen unserer Sektion.
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, im Speziellen an unseren Gastronom und Hüttenwart Jean-Pierre!








So 9. Jun. 2024
Kreuzberg III schmales Südrippli
Teilnehmer: Petra, Vera, Nadin, Luisa, Lin, Marlon, Andrin, Luca, Dominik
Heute Morgen trafen wir uns beim Werkli um 6:30. Ich, der mit den falschen Schuhen teilnehmen wollte, wurde vom Tourenleiter Dominik schon auf dem Parkplatz zusammengeschissen. Dies ist auch der Grund, warum ich diesen Text schreiben muss. Als wir mit dem Bähnli nach oben fuhren, sahen wir viele Gämse. Bei der zweistündigen Wanderung begegneten wir ein paar Zeltmongos. Das Wetter war erst miserabel, doch das hat uns nicht eingeschüchtert. Als wir unsere Kletterkünste am Fels präsentierten, hatte der Nebel Angst vor uns und hat sich verpisst. (Andrin)
Wir kletterten vier Seillängen bis nach oben. Oben angekommen fanden wir das Gipfelbuch, welches mit einem A**lochaufkleber beschmückt war. Anschliessend begaben wir uns auf den Abstieg und seilten noch ab. In der Roselenalp machten wir noch eine Pause. (Marlon)
Nach einer kurzen Pause begaben wir uns auf den Rückweg zur Staubernbahn. Nachdem wir während des Wandern ein paar Drohnenpiloten beschimpften und darüber diskutierten, ob nun Andrin oder die Chinesen die schlechteren Schuhe hatten, waren wir bei der Bergstation. Da wir nicht alle in eine Gondel passten, verabschiedeten wir uns schon dort voneinander.








Sa 8. Jun. 2024
Speer via Kletterweg und noch mehr
Ersatztour für den Speer: Balzers – Ellhorn – Leiterliweg – Regitzer Spitz – Fläsch – Ernas Törkali – Balzers
Wer war dabei: Rosmarie, Moritz, Manuela, Christoph, Tanja, Christos, Edith (TL)
Es sollte einfach nicht sein. Bis kurz vor unserer Tour war der Klettersteig Speer wegen Seilriss gesperrt, hinzu kam, dass noch zu viel Schnee lag. Also musste eine Ersatztour her.
Zwei Tage vor der Ersatztour teilte mir unser Sommertourenleiter mit, dass ich bis auf weiteres als Tourenleiter sistiert bin, das heisst, ich darf keine Tour über T4 leiten. Als wäre dies nicht schon genug, war die Wetterprognose für Samstag, nicht erfreulich. Morgens noch trocken, doch schon auf 13 Uhr war Regen angesagt und dies bei den schon arg übernässten Böden.
Dennoch liessen sich 6 Kamörler und ein Teilnehmer der Sektion St. Gallen nicht davon abhalten, mit mir auf Tour zu gehen. Wir starteten um 8 Uhr auf dem Parkplatz des Klettergarten Föhnmauer doch kaum traten wir aus dem Schatten, griffen alle zu der Sonnenbrille 😊. Auf einem in der Karte nicht verzeichneten Weg ging es auf’s Ellhorn, wo wir bei super Wetter eine geniale Aussicht geniessen konnten. Nun folgten wir einem Trampelpfad, der sich an der Kante der über 250 m hohen Felskante entlang schlängelt. Durch Föhrenwälder und Bergblumenwiesen ging es zum Leiterliweg, immer noch mit Sonnenbrille bewaffnet. Von hier war es nicht mehr weit zum höchsten Punkt dem Regitzer Spitz, wo wir pünktlich um 12 Uhr bei leichter Bewölkung zu unserem Mittagessen kommen. Der Abstieg erfolgte im zügigen Schritt, da ja Regen angesagt war. Statt Regen gab es dann aber um 13 Uhr eine kühle Erfrischung im Ernas Törkali. Der Regen meinte es gut mit uns. Er kam erst, als wir alle schon zu Hause waren.








Sa 4. Mai 2024
Kletterkurs Bellinzona
04.05-05.05.2024 Bellinzona, Palestra di Roccia
Von A wie Ankerstich oder A- wie Abseilen, zu B- wie Bellinzona, über C- wie Campen, G- wie Grillieren, H- wie Halbmastwurf, M- wie Mastwurf, nach U wie und so weiter, zu Z-: wie packe ich mein Zelt zusammen…
Alles wurde gemacht!
Mit dabei waren ganz viele SAC-Kamörler!








So 28. Apr. 2024
Fabe Bouldern Murgtal
Geplant war eigentlich ein Bouldertag im Murgtal. Doch einer unserer Kinderbergsteiger geht an Krücken und weil das Murgtal in den geeigneten Sektoren noch zu nass und zu weitläufig war, haben wir uns fürs Klettern im Hirschensprung entschieden. Anfänglich schien uns der Wind in die Quere zu kommen, doch dann war uns das Wetter gnädig. Eine muntere Schaar bestehend aus den Familien Blatter, Hauser, Büchel, Bischofberger-Dietsche, Oehy und Eggenschwiler machten sich an den Fels. Es war eine grosse Freude, mit welchem Eifer selbst die Kleinsten dabei waren ( siehe Foto).







Do 25. Apr. 2024
Knüppel-Abend
Knüppelabend
Dieser Kurs ist der Vorkurs für unseres legendäre Bellinzona Kletterwochenende. In diesem wurden die wichtigsten Knoten, der Standbau, das Sichern des Vor- und Nach Steigers und das Abseilen geübt. Der Klettergarten Koblach bietet sich für diese Zwecke perfekt an.
Neben dem Fachsimpeln wurde geknüppelt, geknüpft und gelacht!
Ein herzliches Dankeschön an Petra für den Top organisierten Kurs!
Mit dabei waren: Moritz, Rosmarie, Christoph, Manuela, Severin, Dominic, Patrick, Jörg, Ruth, Jürg, Denis, Hanna, Benjamin, Stefan, Petra (KL)








Sa 20. Apr. 2024
Jenatschhütte
Tourenbericht: Bergabenteuer im Bündnerland
Samstag, 20. - Sonntag, 21. April 2024
Treffpunkt: Zug nach Chur, Abfahrt um 06:00 Uhr
Am Samstag, 20. April 2024, startete unsere Gruppe voller Vorfreude auf ein Wochenende voller Abenteuer. Wir trafen uns frühmorgens am Bahnhof und begannen unsere Reise mit dem Zug nach Chur. Von dort aus fuhren wir weiter nach Tiefencastel, wo wir im Bahnhofsbuffet einen belebenden Kaffee genossen, um uns für den Tag zu stärken.
Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Reise mit dem Postauto nach Bivio fort und von dort aus mit dem Tourenbus nach La Veduta, unserem Ausgangspunkt. Um 9:40 Uhr brachen wir schließlich in La Veduta auf. Wie der Wetterbericht vorhersagte, hatte es 20–30 cm Neuschnee, was bedeutete, dass wir die Spurarbeit übernehmen mussten. Die Temperaturen waren eisig, und der Schneefall begleitete uns während des gesamten Aufstiegs.
Zwischen Corn Alv und Muot Cotschen aufgestiegen, erreichten wir den Punkt 2911. Aufgrund unsicherer Verhältnisse entschieden wir uns für eine Abfahrt von 300 Höhenmetern ins Val d'Agnel statt den Piz Surgonda zu überschreiten. Nach einer kurzen Rast setzten wir unseren Aufstieg zur Fourcla d'Agnel fort. Dort angekommen zwang uns der starke Wind auf eine längere Pause zu verzichten, und so brachen wir direkt zur Abfahrt in Richtung Val Bever auf, bis auf eine Höhe von 2500 Metern.
Nach einem letzten kurzen Aufstieg erreichten wir die Jenatschhütte. Dort verbrachten wir eine ruhige Nacht, um uns für den nächsten Tag auszuruhen.
21.04.2024 Die Abfahrt nach Preda
Am Sonntagmorgen brachen wir um 7:00 Uhr auf, um unseren zweiten Tag in den Bergen zu beginnen. Unser Ziel war der Piz Laviner. Nach einer ersten Herausforderung am Punkt 2671 und der Durchquerung einer Treibschneemulde setzten wir unseren Weg am Fuße der Crasta Jenatsch fort, Richtung Furcla Laviner.
Aufgrund schlechter Sicht und der Befürchtung von anstrengenden Schneeverhältnissen entschieden wir uns jedoch, nicht den Piz Laviner zu besteigen, sondern direkt zur Fourcla da Bever abzufahren. Bei fast schon sonnigem Wetter genossen wir die Abfahrt über herrliche Pulverhänge ins Val Mulix und durch den Wald nach Naz.
Nach einer verdienten Mittagspause machten wir uns auf den letzten Aufstieg nach Preda, wo wir um 12:00 Uhr ankamen. Von dort aus nahmen wir den Zug zurück über Chur nach Heerbrugg, wo unsere Reise endete.
Es war ein Wochenende voller Herausforderungen und unvergesslicher Momente, das uns mit einem Gefühl der Erfüllung und zahlreichen Erinnerungen zurückließ.








Sa 13. Apr. 2024
Skitourenwochenende im Rotondogebiet
Sa 13. Apr. bis So 14. Apr. 2024
Dabei sind: Markus (TL), Myrta, Philipp, Reto, Stefan L., Ueli, Jürg
Wer in diesem schwierigen Tourenwinter ein Wochenende erwischen will, an dem sowohl das Wetter als auch die Lawinensituation stimmen, braucht wahrlich einen guten Draht zu Petrus. Den hat offenbar Markus, denn was für zwei tolle Tage hat er uns da gebucht…!
Damit kein Anreisestress aufkommt und wir bei den angesagten hohen Temperaturen trotzdem früh genug losziehen können, entscheidet Markus, bereits am Freitagabend den Zug nach Hospental zu nehmen und die Nacht in der dortigen Jugendherberge zu verbringen. Stefan bevorzugt es, einen Zug später zu reisen und dafür vorgängig noch einige Minuten im Diepoldsauer Stau zu verbringen ;-)
Kurz nach acht geht es dann los in Realp bei bereits bedenklich angenehmen Temperaturen. Im Lauf der 1380 Hm bis hinauf auf das Rottällihorn wird es denn auch immer wärmer, was nicht an allen gleich spurlos vorbei geht… Vom Gipfel sieht man tief unten bereits die Rotondohütte, und das kühle Bier scheint deutlich hörbar heraufzurufen. Nach flotter Abfahrt sitzen wir um 14 Uhr auch schon auf der Terrasse, die noch zur Hälfte unter 2m Schnee begraben liegt, löschen den Durst und geniessen die Sonne. Gut, hat die Hüttenbewartung vor einigen Jahren gewechselt, denn die neue Crew hat offenbar die Küche bestens im Griff und serviert uns ein wunderbares Nachtessen, mit der richtigen Schärfe, die hinten im Gaumen kitzelt, genau richtig, wie Philipp immer wieder betont!
Abmarsch am Sonntag soll um 05.15h sein, was wir auch fast schaffen. Im Schein der Stirnlampen geht es eine Stunde meditativ hoch zum Läckipass, wo uns gegen Osten eine wundervolle Morgendämmerung und gegen Westen der Blick auf die weisse Pyramide des Gross Muttenhorns in der Blauen Stunde den Atem rauben. Jetzt ist eine lange, herrliche Abfahrt auf der rauen Oberfläche des Muttengletschers angesagt, nach der wieder angefellt wird für die 450 Hm zum Sattel. Jetzt kommt mit aufgeschnallten Ski und Steigeisen in schöner Blockkletterei der Gipfelaufstieg zum 3098m hohen Muttenhorn, alles im goldenen Morgenlicht. Es ist 9.20h, was für ein Panorama, strahlende Augen, Freude pur! Auf der Ostseite geht’s steil hinunter, zwischen einer riesigen Wächte hindurch auf den Muttgletscher und nach einer erneuten langen Firnabfahrt zum Gegenanstieg Richtung Tällistock. Von dort schweift der Blick gegen Westen ins Goms mit dem Saharastaub-Schnee in den unteren Lagen. Nach perfekten Bedingungen im oberen Teil wird der Schnee auf den 1400 Hm Abfahrt dann unten am Hungerberg immer schwerer und schmutziger, so dass das Fahren einiges an Kraft kostet. Trotz der Wärme hat es aber noch fast bis auf Oberwald hinunter Schneeflecken, so dass wir nur einen kurzen Fussmarsch in Kauf nehmen müssen. Um 13h sitzen wir schon wieder im Zug durch den Furkatunnel zurück nach Hause.
Was bleibt ist die Erinnerung an zwei wundervolle Tage mit einer tollen, lustigen Gruppe in grandioser hochalpiner Landschaft – und ein gut gebräunter Kopf…
Ganz herzlichen Dank, Markus, für die ganze Organisation und kundige Führung!








Sa 6. Apr. 2024
Skitour Hoch Ducan
06.04.2024: Skitour Hoch Ducan
Um 6 Uhr morgens starteten wir zu fünft vom Dörfli Sertig. Perfekte Bedingungen am Anfang, doch die Hitze setzte schnell ein. Der spannende Aufstieg vom Skidepot zum Gipfel verlief dank des ausgezeichneten Trittschnees reibungslos. Aufgrund der Wärme wählten wir die Abfahrtsvariante auf der Nordseite über das Ducantal nach Sertig. Eine abenteuerliche Tour mit einer fantastischen Truppe. Vielen Dank an alle!
TN: Dominik Thurnherr, Stefan Lang, Ueli Steiner, Petra Sieber (TL), Mario Sieber (TL)







